Köln, 2. Juli 2014

Grün ist den Kölnern lieb – und teuer

Ein Studie zeigt: Die Kölner wollen am liebsten im Grünen wohnen – ein Wunsch, den die köln ag gerne erfüllt. Doch steigende Grundstückspreise machen es den 57 Mitgliedsunternehmen zunehmend schwerer, dabei wirtschaftlich zu agieren.

 

Köln, 2. Juli 2014: Großstadtbewohner lieben den Trubel und können gar nicht zentral genug wohnen? Das Gegenteil ist der Fall. Die Kölner mögen es grün: 30,5 Prozent möchten lieber in einem grünen Veedel am Stadtrand wohnen als mittendrin. Das ergab jetzt eine repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag der köln ag nach der perfekten Wohnlage. Interessantes Detail: Vor allem bei den Männern (32,8 Prozent) ist die Zustimmung besonders hoch. „Dass gerade Familien eine grüne Umgebung schätzen, wussten wir und wird durch die Studie erneut bestätigt“, erklärt Kathrin Möller, Vorsitzende der köln ag. „Aber dass oftmals die Männer die treibende Kraft dahinter sind, hat uns überrascht.“ Um dem Wunsch nach viel Grün rund um die Wohnungen gerecht zu werden, stecken die 57 Mitgliedsunternehmen einiges in das Wohnumfeld ihrer Siedlungen: Fast vier Millionen Euro investierten sie 2013 in die Anlage und Pflege von Grünflächen.

 

Grün versus Geld
Doch dabei steht die köln ag im steten Konflikt mit den steigenden Grundstückspreisen in Köln. „Köln ist gefragt und die Preise für Baugrund sind entsprechend hoch – das macht es uns zunehmend schwerer, Wirtschaftlichkeit mit attraktivem Wohnraum und grünen Freiflächen zu vereinbaren“, warnt Möller. Bereits jetzt werden für gute Wohnlagen in Köln laut Grundstücksmarktbericht des Landes NRW bis zu 890 Euro pro Quadratmeter verlangt. Die 57 Mitgliedsunternehmen der köln ag fordern deshalb auch eine stärkere Unterstützung durch die Stadt bei der Vergabe von preiswerten Baugrundstücken. Schließlich verwalten die Mitgliedsunternehmen rund 20 Prozent der Wohnungen im Stadtgebiet und leisten einen großen Beitrag, wenn es um bezahlbares Wohnen in Köln geht: „Das kann in Zukunft aber nur aufrecht erhalten werden, wenn die Preisentwicklung nicht ins Uferlose driftet“, so Möller. Und wie die Studie zeigt, ist ein nennenswerter Grünanteil ein wichtiger Faktor für die Attraktivität der Stadt und des Wirtschaftsstandortes Köln.

 

Infografik: Wo möchten die Kölner gerne wohnen?
Infografik: Wo möchten die Kölner gerne wohnen?

 

Einigkeit am Rhein
Doch nicht nur wirtschaftliche Interessenskonflikte hat die Studie zu Tage gefördert – auch eine generationenübergreifende Wohnvorliebe belegt die GfK-Umfrage. Der Rhein ist nämlich für Jung und Alt ein wichtiger Faktor bei der Wohnungswahl: 36,8 Prozent der jüngeren Stadtbewohner zwischen 18 und 29 Jahren sowie 26 Prozent der über 60-Jährigen legen bei der Wahl ihres Wohnortes großen Wert darauf, dass sie den Rhein – wenn sie ihn schon nicht direkt vom Balkon aus sehen – dann doch wenigstens zu Fuß binnen weniger Minuten erreichen können. Das sind deutlich höhere Prozentzahlen als bei den anderen Altersgruppen. „Das sind wichtige Erkenntnisse für die Planung neuer Siedlungen entlang des Flusses“, sagt Martin Frysch, Geschäftsführer der köln ag. „Schließlich möchten wir auch in Zukunft möglichst allen Mietergruppen ihre Wohnwünsche erfüllen – dabei helfen uns die aktuellen Studienergebnisse.“

 

Weitere Details und Ergebnisse der Studie auch auf www.koelnag.de.

 

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Köln, 17. Januar 2014

köln ag: Mehr als 400 Millionen Euro in Wohnraum investiert

Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen verbindet soziale Verantwortung und Wirtschaftlichkeit – neuer Name, neuer Auftritt

 

Die Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen hat sich mit „köln ag“ einen neuen, plakativen Markenauftritt gegeben. Die 57 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft wollen sich so in der Öffentlichkeit in Köln und Umgebung mehr Gehör verschaffen. „Auf Köln und die umliegenden Kommunen kommen in den nächsten Jahren große wohnungswirtschaftliche Herausforderungen zu, die durch den demografischen Wandel und die zunehmende Verstädterung forciert werden. Wir wollen diese Veränderung aktiv und Hand in Hand mit dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e. V. (VdW) begleiten. Und wir wollen zeigen, dass sich dabei soziale Verantwortung und Wirtschaftlichkeit sehr wohl vereinbaren lassen“, so Kathrin Möller, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. Die Unternehmen der köln ag gingen in dieser Beziehung seit Jahren mit bestem Beispiel voran.

 

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Info
Zur köln ag – Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen – zählen 57 Wohnungsunternehmen sowie 15 fördernde Unternehmen aus dem wohnungswirtschaftlichen Dienstleistungsumfeld. Die Wohnungsunternehmen verfügen über einen Bestand von rund 172.000 Wohnungen in der Region Köln. Allein im Kölner Stadtgebiet halten sie einen Anteil von 20 Prozent am gesamten Geschosswohnungsbestand.

Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen fand im Jahre 1949 noch unter dem Dach des damaligen Gemeinnützigkeitsgesetzes statt. Mitglieder sind Wohnungsbaugenossenschaften, Wohnungsgesellschaften aus dem kommunalen, kirchlichen und industrieverbundenen Bereich sowie andere Wohnungsunternehmen.

 

Medienkontakt:   

Beatrix Kastner
c/o GWG Köln Sülz
Tel.: 0221 943670-43
Mail: kastner@gwg-koeln-suelz.de