Köln, 5. Juli 2018

köln ag: Wohnungsbau muss Priorität haben

Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen begrüßte NRW-Ministerin Ina Scharrenbach und die Kölner OB Henriette Reker bei traditioneller Sommerlounge

 

Sommerliche Temperaturen, heiße Themen: Bei der traditionellen Sommerlounge der köln ag im „Club Astoria“ stand der Wohnungsbau in Köln im Mittelpunkt. Neben zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Wohnungswirtschaft waren mit den Ehrengästen Ina Scharrenbach, Ministerin für Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, und Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, auch zwei prominente Politikerinnen mit dabei.

 

Ina Scharrenbach hatte zuvor bei einer von der köln ag und dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen organisierten Rundfahrt vier gelungene Beispiele für quartiersbezogenen Wohnungsbau in Köln besucht. Allesamt errichtet von Mitgliedern der köln ag. „Die Beispiele in Köln zeigen die Projektvielfalt und wie auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Familien sowie älteren, sozial benachteiligten oder Menschen mit Behinderungen eingegangen werden kann“, lobte die Ministerin. Denn „Unser Ziel ist, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen bezahlbaren Wohnraum finden können. Dazu leisten die Förderprogramme des Ministeriums einen wichtigen Beitrag.“

 

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker betonte die kommunalen Bemühungen zur Schaffung des dringend benötigten bezahlbaren Wohnraums. Dazu zählte sie das „Kölner Bündnis für Wohnen“, das auch die köln ag unterzeichnet hat, und die Priorisierung von 15 Bauvorhaben, denen mit hoher Dringlichkeit zur Realisierung verholfen werden soll. „Wir arbeiten sehr systematisch auf den verschiedensten Ebenen, um Wohnraum in Köln schaffen zu können. Das fängt bei der aktuellen Erfassung aller möglichen Reserveflächen im Stadtgebiet an, die sich für den Wohnungsbau eignen, und reicht über die Einrichtung einer nunmehr schlagkräftigen Wohnungsbauleitstelle bis hin zur Digitalisierung und damit erheblichen Beschleunigung des Baugenehmigungsverfahrens“, hob die Oberbürgermeisterin hervor. „Bei allen Überlegungen behalten wir auch den preiswerten Wohnungsbau im Blick, was man beispielsweise im Projekt „Deutzer Hafen“ sehen kann.“ Durch Aufnahme des Projekts „Digitalisierung und Beschleunigung von Baugenehmigungsprozessen“ in die gesamtstädtische Verwaltungsreform erwarte sie wichtige Impulse für die gesamte Bautätigkeit in Köln, insbesondere auch für den Wohnungsbau.

 

Kathrin Möller, Vorsitzende der köln ag, würdigte die Bemühungen von Stadt und Land, nahm aber beide Seiten noch stärker in die Pflicht bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum: „Der Wohnungsbau, und vor allem der Bau von preisgünstigen Wohnungen, muss Priorität haben.“ Neben den entsprechenden rechtlichen Vorgaben müsse diese Priorität auch bei der Bereitstellung von Grundstücken und der Beschleunigung der Genehmigungsverfahren erkennbar sein. „Angesichts des prognostizierten Bevölkerungswachstums in Köln ist der Wohnungsbau eine große Herausforderung, die wir nur meistern können, wenn alle Beteiligten entschlossen an einem Strang ziehen“, betonte Kathrin Möller.

 

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Info
Zur köln ag – Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen – zählen 56 Wohnungsunternehmen sowie 14 fördernde Unternehmen aus dem wohnungswirtschaftlichen Dienstleistungsumfeld. Die Wohnungsunternehmen verfügen über einen Bestand von rund 180.000 Wohnungen in der Region Köln. Allein im Kölner Stadtgebiet halten sie einen Anteil von 20 Prozent am gesamten Wohnungsbestand.

Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen fand im Jahre 1949 noch unter dem Dach des damaligen Gemeinnützigkeitsgesetzes statt. Mitglieder sind Wohnungsbaugenossenschaften, Wohnungsgesellschaften aus dem kommunalen, kirchlichen und industrieverbundenen Bereich sowie andere Wohnungsunternehmen.

 

Medienkontakt:   

Beatrix Kastner
c/o GWG Köln Sülz
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